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Lea Galilea

Mit dieser Seite wende ich mich in erster Linie an Menschen, denen Kinder anvertraut sind:  Lehrerinnen, Erzieherinnen, Eltern, Großeltern. Da sich um Kinder bis 10 Jahren vor allem Frauen kümmern, habe ich sprachlich überwiegend die weibliche Form gewählt. Männer sind selbstverständlich immer mit gemeint.

Kinder kommen mit einem großen und offenen Herzen auf die Welt. Sie sind voller Vertrauen und in jeder Hinsicht beeindruckbar. Mein Anliegen ist es, Erwachsene darin zu ermutigen und zu unterstützen, Kinder zu begleiten und mit ihnen ihre Potenziale zu Tage zu fördern. Ich möchte dazu gerne dem Begriff „Lehren“ eine neue Bedeutung geben. Statt mich über jemanden zu stellen und dabei gar nicht viel mehr zu wissen, bedeutet Lehren für mich LIEBEN und EHREN und miteinander SEIN.

In diesem Sinne verstehe ich mich als Lehrerin, auch aller inneren Kinder. Diese Seite ist für alle Menschen gedacht, die (sich) gerne selbst mehr lieben und ehren möchten.

Da es für viele Menschen von Interesse ist, hier noch einige Daten zu meiner Professionalität:

Lea Regine Koll, Weihnachten 1953 geboren, Dipl. Sozialpädagogin, Mutter

Zusatzausbildungen

  • Kommunikationstrainerin (Australien Institute For Evolutionary Relating, Flaxley)
  • Systemische Familientherapeutin (Internationale Gesellschaft für Systemische Therapie, Heidelberg)
  • Frauen-Körper-Therapeutin (Christel Boente-Killus, Praxis für Psychotherapie und Naturheilkunde, München)
  • Mediatorin (Institut für Mediation und Scheidungsberatung, Poing bei München, BAFM-Standards)

Berufliche Tätigkeiten

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Kirchengemeinden, Gesamtschule, Mädchen- und Frauenzentrum, 7 Jahre Einzel-, Paar- und Familientherapeutin in einer Erziehungsberatungsstelle.

Seit 1987 in der Erwachsenenbildung tätig: Frauenwachstumsgruppen, Fortbildung für ErzieherInnen und LehrerInnen. Supervision, Mediation, Coaching von Einzelnen, Paaren und Familien, 22tägige Fortbildung zur Konfliktmanagerin, Organisation eines Familienkongresses, „Anleitung zur Friedfertigkeit“ mit Schulklassen.

2007 Initiatorin und 1.Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Akademie für Friedenskompetenz und Friedenspädagogik e.V.“

Veröffentlichungen u.a.

  •  „Kindermediatoren – Konfliktmanagement unter Gleichaltrigen“, Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen, 2001, Walhalla Fachverlag
  • „Selbstcoaching“ – Anregungen und Ideen für ein selbstbestimmtes Leben, Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen, 2001, Walhalla Fachverlag
  • „Verträgliches Miteinander im Kindergarten- Projekt Hauen ist doof“, Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen, 2004, Walhalla Fachverlag
  • „Weil Hauen nicht weiterhilft“, Herder Verlag, Freiburg 2004, ISBN3-451-28452-1

Konzept und Leitung des Projekts „Hauen ist doof“ ( siehe auch www.aktive-frauen.de)

Im Rahmen dieses Projektes habe ich in 10 Kindertagesstätten dreitägige Teamfortbildungen durchgeführt, z.T. begleitet von Elternabenden, hier zwei Rückmeldungen

Schon lange hat mir eine Fortbildung nicht mehr so viel Spaß gemacht und war zugleich so effektiv für das Team wie diese.

Beeindruckend, wie Frau Koll als Referentin durch ihre Klarheit, Strukturiertheit und Begeisterung das Team durch die Fortbildung geführt hat.

Eine sehr gute Arbeitshilfe für unseren täglichen Umgang mit den Kindern.! Dankeschön!

(Ute M., Hortleiterin, 30 jähriges Hortjubiläum im September 08)

Diese drei Tage Fortbildung haben mich sehr beeindruckt:

  • das klare, kraftvolle und begeisternde Wesen von Frau Koll
  • die Inhalte wurden von Anfang bis Ende gut durchdacht und strukturiert vermittelt
  • durch die vielen praktischen Übungen und Beispiele kam keine Minute Langeweile auf. Mir hat noch nie eine Fortbildung mit „Tiefgang“ so viel Spaß gemacht
  • wir konnten bei den Übungen uns selbst und unser Team besser und von einer ganz anderen Seite kennen lernen und verblüffende Erfahrungen machen, wie gewohnte Verhaltensweisen wirken, und wie „es eben auch anders geht“
  • die Inhalte der Fortbildung sind sofort auf die Arbeit mit den Kindern und Eltern, auf die Kommunikation im Team und auf das tägliche Leben übertragbar. Ich reflektiere jetzt bei der Arbeit sowie bei ganz alltäglichen Situationen mein Konfliktverhalten und versuche, die Grundsätze von gewaltfreier Kommunikation anzuwenden. Mit dem „Spickzettel im Geldbeutel“ gelingt es schon ganz gut. Die Kinder konnten die Ich-Botschaften übrigens schon am ersten Tag auswendig und probieren sie spielerisch.

(Beate M., seit 13 Jahren Erzieherin und Mutter von vier halbwüchsigenKindern)

Meine Erfahrungen im Schulbereich

Seit 2000 implementiere ich Streitschlichterprogramme in verschiedenen Schultypen, führe LehrerInnenfortbildungen und Tutorenfortbildungen in Mittel- und Oberstufen durch und arbeite mit einzelnen Klassen aller Altersstufen zum Thema Anleitung zur Friedfertigkeit

  • Implementierung eines Streitschlichtprogrammes an der Grundschule im Englischen Garten, Neuburg a.d. Donau
  • Zweitägige Fortbildung des gesamten Kollegiums der Sonderschule Penzberg
  • 12-stündige Lehrerfortbildung an der Paul-Winter-Realschule, Neuburg
  • Eintägige Fortbildung des gesamten Kollegiums der Holzgartenschule in Nürnberg
  • Tagesseminare beim Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-Verband
  • Referat beim Schulentwicklungskongress in Rosenheim
  • Vortrag vor der Beratungslehrerkonferenz in Neuburg mit anschl. Arbeitsgruppe
  • "Mobbingprävention", 15 stündige Fortbildung mit 18 MittelstufenschülerInnen und drei Lehrkräften am Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt
  • Zweitägige Fortbildung zum Thema Konfliktmanagement von RektorInnen von Grund und Hauptschulen, Passau
  • „Konfliktführerschein“. 24stündige Unterrichtseinheit mit einer zweiten Grundschulklasse der Karlschule, Freiburg


2001 Veröffentlichung des Vortrags "Konfliktmanagement durch Mediation" im Handbuch der Schulberatung und im Handwörterbuch der Schulleitung

 Ich führe in den Jugendherbergen

www.jugendherberge-freiburg.de

www.jugendherberge-titisee-rudenberg.de

mit Schulkassen sogenannte Konfliktführerscheine durch. Hierzu die Rückmeldung einer Grund- und Hauptschullehrerin über den Prozess mit ihrer 5. Klasse:

Während dieser dreitägigen Klassenfahrt vor den Pfingstferien entwickelten die Kinder zunächst Regeln, an die sie sich halten wollten. Als wichtigste Regel formulierten sie: „Tue nur das, was dir selbst und anderen gut tut“. Da es Konflikte in der Klasse gab, definierten wir über ein Spiel, was ein Konflikt ist. Die „Konfliktlandkarte“ der Jungen hatte eindeutig „Prügeln (und damit angeben)“, die Landkarte der Mädchen „Mobbing“ als Hauptthema.

In der Folge beschäftigten wir uns mit dem Thema „Ich bin einmalig und wunderbar“ Alle erstellten einen individuellen Steckbrief und machten eine kleine Ausstellung damit.

Weitere Themen waren:

Welchen Stellenwert haben Gefühle in der Schule? Dazu eine Geschichte und Spiele:

Welche Gefühle kennt ihr? Was macht euch wütend oder traurig? Wie zeigt ihr eure Gefühle? Wie kann man wütend sein, ohne sich oder andere abzuwerten: Die Nicht-verletzende- Ärger-Mitteilung. Konfliktklärung am Friedensteppich. Welche Bedürfnisse haben Menschen?

Wertschätzung, Vertrauen und Kooperation. Spiele dazu.

In der Auswertung sagten die Kinder:

    • wir wollen noch bleiben und noch mehr lernen
    • wir haben uns besser kennen gelernt
    • wir können auch mit den Jungen Spielen und uns anfreunden
    • wir wollen auch im Unterricht in der Schule solche Übungen machen
    • eigentlich sind ja alle nett

Als Klassenlehrerin kann ich sagen:

    • wir haben noch nie eine so entspannte Klassenfahrt gehabt
    • die größten Rüpel, die nie zuhören und sofort zuschlagen, haben am besten mitgemacht
    • der Friedensteppich ist super, den haben die Kinder gleich verstanden und umgesetzt

Nach den Ferien kamen die Kinder ganz glücklich in die Schule. Inzwischen, nach einem halben Jahr, kann ich sagen, dass die Wirkung dieser Klassenfahrt anhält. Die Kinder regeln ihre Konflikte selbständig und Jungen und Mädchen sitzen selbstverständlich an einem Tisch  und bilden Arbeitsgruppen. Diese Klassenfahrt kann ich nur wärmstens empfehlen.

(Helga Sch., Grund- und Hauptschullehrerin)